Kampfhunde sind Kampfhunde – Eine Meinung

Veröffentlicht: 11. Februar 2016 in Allgemein

duffy_antiDer Tierarzt Ralph Rückert hat sich besonders auf Facebook mit seinem Blog einen Namen gemacht – seine Texte sind (soweit ich das nachvollziehen kann) gut recherchiert und beleuchten mehr als eine Seite eines komplexen Problems, das in der Hundehalter-Szene diskutiert wird. Natürlich geht es meist um medizinische Fragen… aber nichts spricht dagegen, wenn der Autor auch mal seine eigene Meinung zu einem anderen Thema äussert.

Ich habe auch zu ganz vielen Themen eine Meinung – aber wenn ich eines gelernt habe, dann dass eine Problematik unglaublich viele Facetten haben kann… und es dann wirklich schwer wird, ein Urteil zu fällen. Rückert hat nun gerade seine Meinung zu Kampfhunden veröffentlicht. Und auch wenn ich viele seiner Ansätze teile und nachvollziehen kann, so finde ich in diesem Fall, dass er es sich zu einfach gemacht hat.

Wenn man regelmäßig in den sozialen Netzwerken der Hundebesitzer unterwegs ist, wird einem schnell klar (gemacht!), dass der Begriff „Kampfhund“ ein absolutes No-Go ist und Listenhunde (besser: „Listis“) sowieso alle mit einem Heiligenschein geboren werden.

Der Rest des Artikels macht recht deutlich, dass Rückert sich nicht mit den Haltern von Kampfhunden identifizieren kann. Womöglich bekommt er andere Halter zu Gesicht als ich. Womöglich hört und liest er andere Geschichten als ich. Und ja, ich kenne auch Mikropenisse, die solche Hunde halten. Aber sie alle über einen Kamm zu scheren, führt dazu, dass meines Erachtens ganz wichtige Aspekte nicht zur Geltung kommen – und dass weitere Vorurteile geschürt werden, die die Halter von solchen Hunden nicht auch noch tragen müssen.

Menschen, die Kampf- oder Listenhunde halten, setzen sich einem unglaublichen Druck aus. Hetzerische Medien haben das Bild der Kampfhunde zu unberechenbaren Tötungsmaschinen verzerrt und die breite Gesellschaft hat das Bild aufgenommen. Und das ungeachtet der Gefährlichkeit dieser Hunde verglichen mit anderen Todesursachen. Bestien verkaufen sich besser als… Autos oder Alkohol. Wer einen Kampf- oder Listenhund hält, darf sich nichts erlauben, aber vor allem sein Hund darf sich nichts erlauben, auch wenn er noch so sehr einfach nur ein Hund ist. Knurrt der Kampfhund, sind die Assoziationen bei praktisch jedem von uns völlig andere, als wenn ein Pudel knurrt. Wir haben alle zu viel Fernsehen geschaut und zu viel Presseberichte gelesen. Mit diesem Leidensdruck leben Halter von Kampfhunden – sie leben mit der permanenten Angst vor der Gesellschaft, anderen Hundehaltern eingeschlossen.

Sieht man auf Facebook Bilder sich streitender Hunde, oder posten Halter fröhlich Bilder ihres Hundes, wie er gerade seinen Kauknochen verteidigt, mit einem anderen Rüden um die Wette prollt oder die Hündin zickt… dann kann man sich fast sicher sein, dass keiner dieser Hunde ein Kampf- oder Listenhund ist. Und dabei gibt es sie, die Artgenossen-verträglichen Individuen dieser Rassen, die einfach nur völlig normal kommunizieren. Halter dieser Rassen werden sich in den meisten Fällen hüten, solche Bilder zu veröffentlichen. Um sich und ihre Hunde vor vorurteilsgetränkten und übereifrigen Menschen zu schützen – und das tun sie zurecht. Dass es unter ihnen gleichzeitig auch solche gibt, die in ihrer Hilf- und Machtlosigkeit über die grosse anonyme Masse recht aggressiv (sic!) versuchen, ein neues Bild ihres Hundes zu zeichnen, stimmt. Aber ihre Motivation, das, was sie dazu antreibt, ist meines Erachtens  alles andere als verwerflich. Es sagt etwas darüber aus, was in der ganzen Diskussion um tatsächlich gefährliche Hunde vollkommen schief gelaufen ist – und das in einer Zeit, in der es keine Hexenverfolgung mehr geben dürfte.

An anderer Stelle habe ich ja schon einmal darauf hingewiesen, dass es – soweit ich das beurteilen kann – keine vernünftige Basis für die heutigen Rasselisten gibt. Die Basis war Willkür und kopfloser Aktionismus… der unglaublich viele Hundeleben gekostet hat – und ich will nicht wissen, wie viele Halter er traumatisiert zurückgelassen hat. Wer also heute von seinem „Kampfschmuser“ spricht, drückt damit in meinen Augen eine diffuse, aber vielleicht nicht unberechtigte Angst aus, nämlich aus nichtigen Gründen den Sozialpartner Hund zu verlieren. Ich weiss von Kampfhund-Haltern, die panisch die Umgebung scannen, wenn sich ihre Hunde mal streiten, die flüchten, wenn ihr Hund mal die Nase gerümpft hat, die einem tatsächlich Artgenossen-unverträglichen Exemplar keinen Maulkorb aufziehen, weil sie Angst haben, wie die Nachbarschaft das interpretiert. Der Schutz wird zum Stigma, zur eigentlichen Gefahr – bei einem Kampf- oder Listenhund noch viel mehr, als bei einem wuscheligen Mix oder einem wütenden Dackel.

Rückert ruft die Halter von Kampfhunden dazu auf, sich endlich dazu zu bekennen, dass sie Kampfhunde halten. Ich sage: Tut es nicht, denn die Gesellschaft und die Medien sind noch nicht bereit. Wichtig wäre, gesellschaftlich breit gefächert aufzuklären. Anstatt Listen zu erstellen und die Zucht zu verbieten, muss es Regulierungen geben, die diesen Rassen, die schliesslich im Rest der Welt nicht verboten sind, in unserer Gesellschaft eine kontrollierte Existenz ermöglichen. Es braucht Zuchtvorgaben, die einen vernünftigen und angepassten Wesenstest der Elterntiere vorsehen und die auf Artgenossen-Verträglichkeit prüfen. Denn insgesamt gibt es mehr als genug völlig friedliche Kampfhunde, die für ihren ursprünglichen Verwendungszweck vollkommen ungeeignet gewesen wären: Ihnen sind Artgenossen zumindest egal, wenn sie sie nicht sogar mögen. Ich bin mir sicher, dass man in kürzester Zeit Linien schaffen könnte, die hier nicht mehr oder weniger gefährlich wären, als das Individuen anderer Rassen sein können.

Es kann Sinn machen, einen Sachkundenachweis für Halter grosser und schwerer Rassen einzuführen. Wenn er sinnvoll ist. Dazu gehört für mich auch eine Infrastruktur kompetenter Anlaufstellen im Bedarfsfall, auf die ein Halter zurückgreifen kann. Die Sachkunde eines Kampfhundhalters sollte auf Handlungsfähigkeit abzielen und nicht davon abhängen, ob er seinem Hund mit Leckerli ein Sitz! beibringen kann. Aber auch Züchter müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein – wenn sie für ihre Welpen nur Mikropenis-Anfragen bekommen, läuft etwas falsch. Wenn die Welpen sich später als Artgenossen-unverträglich herausstellen, müssen Verpaarungen überdacht werden.

Es braucht Mutige und Kompetente, die zeigen können, dass man nicht alle Hunde einer Rasse oder eines Typs über einen Kamm scheren kann. Die reflektiert und sachlich publizieren, die den reinen Meinungsmachern etwas entgegen zu setzen haben. Es gibt Kampfhunde, die anerkannt als Therapiehunde arbeiten, die erfolgreiche Mantrailer sind, oder die schlicht und ergreifend unauffällig sind… Es muss wieder Rationalität in diese Thematik einfliessen. Es muss Verlage und Medien geben, die Berichte in den richtigen Kontext setzen… und ja, es würde mich wirklich interessieren, wie viele ernsthafte Hundeattacken von der Presse aufgenommen werden und welche Rolle dabei die Rasse spielt (wenn sie schon nicht über viel gefährlichere Dinge wie Autos oder Alkohol schreiben wollen). Es braucht Statistiken und Studien verschiedener Fachbereiche zu diesem grossen Themenkomplex, bevor irgendwer irgendwem irgendetwas vorwirft. Bis dahin… finde ich es wichtig, auch zu versuchen, die andere Seite zu verstehen.

 

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Kommentare
  1. Sabine Teich sagt:

    Bravo ,gut geschrieben….

  2. K. Reck sagt:

    Vielen Dank für Ihren Artikel zu dem Thema, ich habe einen ähnlichen verfasst und mir erlaubt, Sie darin auch zu verlinken: http://vereinzurabschaffungderrasselisten.blogspot.de/2016/02/un-heiliger-un-heiliger-kampfhund_12.html Freundliche Grüße, K. Reck

  3. Jolli sagt:

    „Es braucht Mutige und Kompetente, die zeigen können, dass man nicht alle Hunde einer Rasse oder eines Typs über einen Kamm scheren kann.“ Und im darauf folgenden Satz schreiben Sie das Wort „Kampfhunde“.

    Also bedienen Sie sich des allgemein dienenden Modus.

    Was berechtigt Sie alle Rassen der Bull&Terrier über einen Kamm zu scheren?

    Dabei sind die Rassen innerhalb der Bull&Terrier sehr unterschiedlich.

    Laufen Sie ebenfalls durch die Strasse und wenn Sie einen Labi sehen, sagen Sie: ohhhh ein Jagdhund / Apportierhund?

    Die Bezeichnung Kampfhund wurde von Laien in die Welt gerufen…

  4. G. Tinius sagt:

    Das von Tierarzt Rückert aufgezeigte Problem in der Hundeszene wird auch anhand dieses Blockbeitrages wieder ganz deutlich. Über dem Originalposting von Herrn Rückert auf FB steht: „Eine Meinungsäußerung!“.
    Kaum wird diese Meinung geäußert, treten sofort einige Menschen (Blogger) – und das noch nicht einmal unter Klarnamen, wie auch in diesem Blog (wer verbirgt sich hinter Anti-Mensch?) – auf den Plan, die sich auf den Schlips getreten fühlen.
    Der Satz: „Der Rest des Artikels macht recht deutlich, dass Rückert sich nicht mit den Haltern von Kampfhunden identifizieren kann.“ ist aus meiner Sicht schlichtweg falsch. Gerade weil er derartige Hunde mag (Originaltext: Wie viele Tierärzte bin ich ein Fan der Bullrassen.), setzt er sich logischerweise auch damit auseinander, welche Menschen für die Haltung dieser „Listis“ geeignet sind, weil sie auf Grund des genetischen Potentials (ehemaiges Zuchtziel) eben gerade keine Allround-Hunde sind, wie im Übrigen auch bestimmte andere Rassen nicht, z.B. Herdenschutzhunde, die heutzutage ebenfalls unbedingt familien-, wohnungs- und städtetauglich sein sollen.
    Wir haben es in der heutigen Zeit tatsächlich mit einem sehr interessanten gesellschaftlichen Phänomen zu tun: sehr viele Menschen suchen nach diversen Statussymbolen: bestimmte Autos, teure Uhren, Klamotten, Häuser, Wohnungen usw., und leider auch Hunde. Es wird so vorgelebt, die Medien gaukeln uns angeblich so tolle Welten von Prommis vor. Natürlich weiß jeder Hundehalter, dass die Fürsorge für einen Hund Geld kostet, aber die Kosten für einen Labrador oder einen Amstaff unterscheiden sich nicht wesentlich. Daher ist es gegenüber anderen teuren Statussymbolen „preiswert“, sich mit einem solchen zu umgeben. Denn gerade auf Grund der gesellschaftlichen, und zusätzlich durch die Medien geschürten, Vorurteile (warum gibt es diese nicht zu DSH, obwohl zu dieser Rasse wesentlich mehr Beißvorfälle gemeldet werden?) steigt nicht das Mitleid, sondern die allgemeine Anerkennung und Achtung dieser Hundehalter, wie der Autor des Blogbeitrages selbst unumwunden zugibt: „Menschen, die Kampf- oder Listenhunde halten, setzen sich einem unglaublichen Druck aus. … Und das ungeachtet der Gefährlichkeit dieser Hunde verglichen mit anderen Todesursachen. Bestien verkaufen sich besser als…“ und ich ergänze: Bestienführer bzw. -halter haben mehr Ahnung von Hunden, als Otto-Normal-Hundehalter.
    Es ist nicht der Druck, dem sie sich aussetzen, sondern die vom Autor damit hervorgehobene Kehrseite, nämlich der „bessere“ Hundehalter zu sein.
    Tierarzt Rückert schert im Übrigen auch nicht alle Listenhundehalter über einen Kamm. Seine Meinungsäußerung betrifft nur diejenigen, die sich eben permanent über die sozialen Medien in schwarz-weiß-Malerei gegen den Begriff Kampfhund, gegen die genetisch potentiell vorhandene Gefährlichkeit und für die Abschaffung der Rasseliste einsetzen und die Vollpfosten. Letztere gibt es aber immer und überall, rasseunabhängig
    Viele Halter von sogenannten Listenhunden, mich eingeschlossen, bestärkt Rückerts Beitrag eher darin, politisch und medial verursachte Abwertung und Hetze einerseits, Verharmlosung andererseits, so nicht hinzunehmen, sondern für eine Gleichstellung aller Rassen einzutreten, nicht durch Aufreiben an dem Begriff Kampfhund und Zerlegen von Meinungsäußerungen, sondern durch Eintreten für eine Anwendung der auch von Rückert erwähnten Regelung aus NRW (die aber theoretisch noch weitgreifender sein müsste, denn auch kleinere Hunde haben 42 Waffen). Doch das würde einen Aufschrei aller (Auslands)Tierschützer nach sich ziehen, für die dann der Markt zusammenbrechen würde, wenn Hunde nur an Menschen vermittelt werden dürften, die einen Hundeführerschein nachweisen.

    • Nora sagt:

      Über dem Originalposting von Herrn Rückert auf FB steht: “Eine Meinungsäußerung!”.
      Kaum wird diese Meinung geäußert, treten sofort einige Menschen (Blogger) – und das noch nicht einmal unter Klarnamen, wie auch in diesem Blog (wer verbirgt sich hinter Anti-Mensch?) – auf den Plan, die sich auf den Schlips getreten fühlen.

      Deswegen der Titel meines Artikels. Es ist, genau wie Rückerts Artikel, ein Blogeintrag – und auch ich habe extra in den Titel das Wort „Meinung“ genommen. Nicht wahr? Ob man nun seine Meinung in einen eigenen Blogeintrag mangels der Möglichkeit, Rückerts Artikel vor Ort zu kommentieren, formuliert, in einem Facebook-Posting oder in die Kommentare eines anderen, wie beispielsweise meinem, Blog postet, ist nicht relevant. Das Schöne am Netz ist ja, dass man über Links verknüpfen kann. Durch meine Verlinkung sollte auch Herr Rückert ein Pingback erhalten haben, wenn er die Zeit und Nerven dafür hat, sich die Meinung anderer reinzupfeifen.

      (warum gibt es diese nicht zu DSH, obwohl zu dieser Rasse wesentlich mehr Beißvorfälle gemeldet werden?)

      Ich verlinke mal auf einen anderen Artikel, wobei er dank meiner Faulheit, ein wichtiges Erratum ordentlich einzufügen, etwas chaotisch geworden ist. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Diese Vorurteile gibt es für DSH und Hunde, die so aussehen.

      Doch das würde einen Aufschrei aller (Auslands)Tierschützer nach sich ziehen, für die dann der Markt zusammenbrechen würde, wenn Hunde nur an Menschen vermittelt werden dürften, die einen Hundeführerschein nachweisen.

      Das glaube ich nicht. Der Hundeführerschein muss in der Schweiz von allen Hundehaltern abgelegt werden – die Erfahrung hier sagt eher, dass die Leute entweder den Nachweis erbringen… oder die Hunde illegal halten. Was die Auslandstierschützer hier allerdings in der Argumentation sollen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die meisten derer, die ich kenne und die Kampf- oder Listenhunde halten, sprechen sich eher für als gegen eine mögliche Lösung über einen Hundeführerschein aus.

      Letztere gibt es aber immer und überall, rasseunabhängig
      Viele Halter von sogenannten Listenhunden, mich eingeschlossen, bestärkt Rückerts Beitrag eher darin, politisch und medial verursachte Abwertung und Hetze einerseits, Verharmlosung andererseits, so nicht hinzunehmen, sondern für eine Gleichstellung aller Rassen einzutreten…

      Habe ich etwas anderes geschrieben?

      …nicht durch Aufreiben an dem Begriff Kampfhund und Zerlegen von Meinungsäußerungen

      Eigentlich weiss ich gar nicht so recht, warum du dich so aufreibst. ^^

    • K. Reck sagt:

      @G. Tinius, wenn TA Rückert allein nur einige Halter hätte kritisch beleuchten wollen, wie Sie es darstellen, hätte er es auch durchaus anders und sehr viel weniger verallgemeinernd machen können. Auch sind die offiziellen und seriösen Forderungen nach einer Abschaffung von Rasselisten stets mit einem Halter-/Sachkunde-Konzept verbunden, dies weiss man einfach, wenn man sich entsprechend auskennt, auch dass dies viell. nicht jedes Mal bei jedem einzelnen Post in jeder Diskussion wieder dazu geschrieben wird; es ist einfach klar, umso mehr für „Listenhunde“Halter, die ja i. d. R. bereits Sachkundenachweise etc. als Haltungsvoraussetzungen erbringen müssen. Warum TA Rückert letztlich bei seiner Meinungsäußerung überhaupt für die Abschaffung von Rasselisten ist bzw. warum er „Bull“-Rassen mag, bleibt am Ende m. M. nach offen, so sehr überwiegt sein verallgemeinernder und pauschalisierender Teil. Und kynologisch/erb- wie verhaltensbiologisch liegt er mit seiner Darstellung einfach haarscharf daneben (wie Sie vermutlich auch, wenn ich dies Ihrem Post so entnehmen kann, bitte korrigieren Sie mich, sollte es anders sein). Gerade Befürworter von Rasselisten werden aus seiner „Meinungsäußerung“ mehr Argumente für Rasselisten entnehmen können als fundierte Argumente dagegen, zumal „von einem TA“. Hundekämpfe, verursacht durch den Mensch, mit furchtbaren Qualen für die Tiere, ist Mißbrauch und Folter und sicher keine allgemeine „Bezeichnung“, daran anlehnend, für sämtliche Hundeindividuen, die bestimmten Rassen angehören. Gern empfehle ich Ihnen beispielhaft auch folgende Links/Beiträge: http://vereinzurabschaffungderrasselisten.blogspot.de/2016/02/un-heiliger-un-heiliger-kampfhund_12.html
      http://abschaffung-der-rasselisten.jimdo.com/stellungnahmen/
      http://klartexthund.blogspot.de/2014/11/gefahrliches-monster-uberhund-oder.html oder
      https://animalfarmfoundation.wordpress.com/2013/10/09/a-closer-look-at-all-dogs-are-individuals-infographic/

  5. Peter sagt:

    Sah ich direkt nach der Lektüre seines Artikels genauso. Du hast da einen entscheidenden Satz oben stehen: duecgesellschaftvist für die Bezeichnunh „Kampfhund“ noch nicht bereit. Ich meine, sie ist nicht MEHR bereit dafür.

    Rückerts Fehler ist, die geänderte Bedeutung der Bezeichnung „Kampfhund“ nicht berücksichtigt zu haben. Heute steht das Wort eben nicht mehr neutral als angezüchtete Aufgabe neben Hütehund, Herdenschutzhund, Jagdhund und Gebrauchshund. Sondern es steht, stigmatisiert, für einen latent gefährlichen, unkontrollierbaren Hund.

    Von dieser Bewusstseinsprägung müssen wir durch viel Aufklärung aber auch politische/gesetzliche Korrekturen erst weg, bevor wir werden sagen können „Meiner ist ein Kampfhund“ und damit wie Rückert das darlegt lediglich das Zuchtziel der Vergangenheit meinen und auch so verstanden werden… und keine Assoziationen potentieller Gefahr mehr wecken.

  6. podencaluana sagt:

    es gibt keine kampfhunde, allein die bezeichnung läßt meine haare hochstehen! das monster hängt immer am anderen ende der leine-punkt

    habt ein schönes wochenende und morgen einen gemütlichen valentinstag,

    luana

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